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Infos und Fakten zum Teilraum 31

Was ist der Teilraum 31?

Der „Teilraum 31“ ist ein ca. 21ha großes Neuplanungsgebiet am oberen Ende des Ortsteils Ansfelden. Der Stein für das Neuplanungsgebiet wurde vor über einem Jahrzehnt bereits ins Rollen gebracht. Der ursprüngliche Gedanke war, einen eigenen Ortsteil in diesem Bereich zu schaffen. In diesem Zuge wurde ein Architektenwettbewerb durchgeführt um diesen Ortsteil zu entwickeln. Der „Teilraum 31“ wurde in zwei Phasen eingeteilt, wobei im speziellen die Phase 1 mit 12ha eine besondere Herausforderung darstellt.

12ha bereits gewidmete Flächen

In etwa zeitgleich mit dem Architektenwettbewerb wurden 12ha in Bauland gewidmet. Dieses 12ha Bauland teilt sich in 4 Grundstücke wobei die Gemeinde Ansfelden mit 4ha ebenfalls Grundstückseigentümer ist.
Die Gemeinde Ansfelden hat zu diesem Zeitpunkt einen Optionenvertrag mit den Grundstückseigentümern der gewidmeten Flächen abgeschlossen, welcher eine Art Vorkaufsrecht für diese Fläche vorsieht.

Ablauf des Optionsvertrags 17.03.2019

Am 17.03.2019 läuft der ursprüngliche Optionsvertrag nach 10 Jahren Laufzeit ab, was bedeuten würde die Grundstückseigentümer können ihre jeweils 4ha. großen Grundstücke als Bauland selbst verkaufen. Da diese Grundstücke bereits gewidmet sind können auch seitens der Gemeinde keine Infrastrukturkostenbeiträge verordnet werden. Dennoch ist die Gemeinde verpflichtet Straßen, Wasser- und Kanalversorgung für diese Grundstücke herzustellen. Das bedeutet lt. Prognose ca. 6.000.000 € an Infrastrukturkosten für die Gemeinde.

Ein möglicher Ausweg

Aus diesem Grund hat sich der Gemeinderat dazu entschlossen, den Optionsvertrag um ein weiteres Jahr zu verlängern um die bestmögliche Lösung für diese verfahrene Situation zu finden. Unser Ansatz ist die Bebauung so locker wie möglich, d.h. keine Wohnblöcke sondern nur Einzel-, Doppel- und Reihenhäuser einzufordern. Weiters muss ein Verkehrskonzept bis zum Baubeginn umgesetzt sein. Derzeitige Prognosen, bei der von uns geforderten wesentlich niedrigeren Bebauungsdichte, bedeuten allerdings immer noch ca. 870 Personen in der Phase 1. Unsere Bedenken gelten vor allem der zusätzlichen Verkehrsbelastung des Ansfeldner Ortskerns.

Fazit

Wir sind mit einer Situation konfrontiert, welche vor mehr als 10 Jahren verursacht wurde. Primär geht es um Schadensbegrenzung sowohl finanziell für die Gemeinde, als auch verkehrstechnisch für die Bewohnerinnern und Bewohner des Ansfeldner Ortskerns.

Nichts wäre einfacher als den Kopf in den Sand zu stecken und zu sagen, dass das Problem von anderen verursacht wurde. Wir sehen es jedoch als unsere Pflicht, maßgeblich an der Verbesserung der Situation mitzuwirken, um das beste Ergebnis für Ansfelden zu erreichen.

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